Seit Montag haben wir einen neuen Kollegen: Dr. Julian Kahl.

Seit Montag haben wir einen neuen Kollegen: Dr. Julian Kahl.

Er wird zukünftig die Publikationen zum Innovationsstandort betreuen, die die Technologiestiftung regelmäßig herausgibt, um eine Positionsbestimmung für den Innovationsstandort Berlin vornehmen zu können, Potenziale zu beleuchten und Handlungsempfehlungen zur strategischen Weiterentwicklung zu geben.

Für den neuen Kollegen ist das vertrautes Terrain. Er kennt die Materie und bringt einen Blick von außen ein: Julian Kahl hat in Münster und Barcelona Wirtschaftsgeographie studiert und anschließend zu den Wachstumsdeterminanten von Hochtechnologie-firmen an der Ruhr-Universität Bochum (RUB) promoviert. Neben der Forschung an der Schnittstelle von regionalökonomischen und innovationsorientierten Themen hat Kahl in seiner Zeit an der RUB einen an der Harvard Business School entwickelten Kurs unterrichtet, der die Wettbewerbsfähigkeit von Firmen und Regionen erklärt.

Wie der Neu-Berliner den Standort findet?  "Spannend." Einzigartig sei die Start-up- Szene, die sich in den letzten Jahren rasant entwickelt hätte. Darüber hinaus weise die Berliner Informations- und Kommunikationstechnologiebranche nicht nur im deutschlandweiten Vergleich sondern auch international bedeutende Potentiale auf. Im Bereich der Innovationsfinanzierung habe sich Berlin in den letzten Jahren zu einem der führenden Standorte in Europa entwickelt.

Dafür, dass dem neuen Kollegen der Blick von außen erhalten bleibt, sorgt ein zweites berufliches Standbein, ein Lehrauftrag am Institut für Marketing und Kommunikation in Wiesbaden.

Julian Kahl ist der Nachfolger von Gesa Koglin. Die promovierte Agraringenieurin betreute rund fünf Jahre die Studien zum Innovationsstandort Berlin.  Alleine in diesem Jahr erschien die Studie "Innovationserhebung 2014"und eine Publikation zum Thema Demografie und Mobilität in Berlin 2030. Wir danken Gesa für ihre Arbeit und wünschen ihr für ihre neue Aufgabe alles Gute.