kulturBdigital - am Anfang steht die Erkenntnis!

Seit Beginn des Projekts kulturBdigital zur digitalen Entwicklung des Kulturbereichs im April 2018, hat sich eine Menge getan. Im Rahmen der Konzeptionsphase für einen Innovationsfonds, den die Senatsverwaltung für Kultur und Europa ab 2020 einrichten wird, galt es, eine Bedarfsanalyse der Zielgruppe durchzuführen und bereits in ersten Schritten auf die ermittelten Erfordernisse einzugehen.

„Der Innovationsfonds soll Mittel für die digitale Entwicklung des Kulturbereichs bereitstellen. Im Sinne einer diskursiven Kulturpolitik sieht die Konzeption dazu zunächst einen moderierten Findungsprozess vor, bei dem es vor allem um den Austausch zwischen den Einrichtungen der Landes- und Bezirksebene, der Freien Szene, der Kulturverwaltung sowie weiteren Stakeholdern geht, um den Status quo und die Bedarfe zu klären“. - Florian Flug; Senatsverwaltung für Kultur und Europa – Abteilung Kultur

Um zunächst eine breit gefächerte Bedarfsanalyse zu gewährleisten, wurden Interviews geführt, eine Umfrage verschickt, Workshops mit Kulturschaffenden aus Berlin veranstaltet, an mehreren Roundtables und Treffen teilgenommen und mit vielen weiteren interessierten Personen gesprochen. Darüber hinaus hat bereits ein Design Sprint zum Thema Ticketing/Audience Development und eine Informationsveranstaltung zur Suchmaschinenoptimierung für Kultureinrichtungen stattgefunden. Diese beiden Themen haben sich im Rahmen der Bedarfsanalyse als äußerst relevant erwiesen.

Zu all den soeben genannten Aspekten, die bis November 2018 innerhalb des Projektes durchgeführt wurden, sind ausführliche Auswertungen unter: https://kultur-b-digital.de/auswertung zu finden.

Um die Reichweite dieser Kommunikationsmaßnahmen zu unterstreichen, ist dort auch eine Datenvisualisierung all der Kulturschaffenden, mit denen wir bis zu diesem Zeitpunkt in Kontakt standen zu finden. Hierzu zählen Kulturakteure, die beispielsweise unser Kontaktformular ausgefüllt, ein persönliches Gespräch mit uns geführt oder an Treffen bzw. Roundtables teilgenommen haben, bei denen kulturBdigital thematisiert wurde. 

Auf Basis der bisher gewonnenen Erkenntnisse sollen 2019 Pilotprojekte umgesetzt werden, damit „gemeinsam mit Akteuren des Kulturbereichs (…) nun auch praktisch erprobt werden [kann], auf welchen Feldern der Fonds finanzielle Mittel zur Verfügung stellen soll, wo der größte Mehrwert zu erzielen ist und welche Kooperationen sinnvollerweise zu pflegen sind“. Florian Flug; Senatsverwaltung für Kultur und Europa – Abteilung Kultur

Als krönender Abschluss für das Jahr 2018 hat am 5. Dezember die Konferenz zur digitalen Entwicklung des Kulturbereichs in der ufaFabrik stattgefunden, zu der, neben Kultursenator Dr. Klaus Lederer, rund 250 Besucher*innen aus diversen Kultursparten, Digitalisierungs-Expert*innen und Verwaltungsmitarbeiter*innen erschienen sind.

Erste Impressionen der Konferenz finden Sie unter kultur-b-digital.de/informatives. Demnächst werden hierzu Videos der verschiedenen Beiträge und eine ausführliche Konferenzdokumentation veröffentlicht.