Fahrrad 4.0

Wer eine Ahnung von der Zukunft der Stadt erhalten will, muss manchmal nur in die Vergangenheit schauen. Schon in den 1920er Jahren war das Fahrrad in Berlin ein beliebtes Fortbewegungsmittel – nur dass damals nicht ganz so viele Autos das Fahrvergnügen störten. Heute steht das Fahrrad einmal mehr im Zentrum der Überlegungen zur Transformation urbaner Mobilität: Das neue Berliner Mobilitätsgesetz sieht vor, die Radinfrastruktur in Berlin massiv auszubauen. Eine gute Idee, denn ein umweltfreundlicheres, gesünderes, leiseres und günstigeres Verkehrsmittel haben wir bis heute nicht.

Im Ideation & Prototyping Lab haben wir uns in den letzten Wochen intensiv mit der Schnittstelle von Radverkehr und Digitalisierung befasst. Auch wenn das Radfahren selbst eine ziemlich analoge Tätigkeit ist, bietet die Digitalisierung doch vielfältige Möglichkeiten, unsere Fahrradinfrastruktur besser verstehen und gestalten zu können.

  • In einem ausführlichen Data Dive gibt Tori Dykes, Spezialistin der Open Data Informationsstelle (ODIS), auf unserer Lab-Seite einen Überblick über den Zustand der Berliner Radverkehrsdaten.
  • Fabian Dinklage hat derweil die Daten der Berliner Fahrradzählstellen aufbereitet und visualisiert.
  • Letzte Woche fand zudem unser erstes Radverkehr 4.0-Meetup statt, bei dem wir gemeinsam mit FixMyBerlin städtische Verkehrsplaner mit der Berliner Fahrrad-Community zusammengebracht haben.
  • Einen weiteren Workshop zum Thema organisieren wir am 11.10. bei Berlin Open Data Day.

Es kann also weiter gen Zukunft geradelt werden. Und offene Daten helfen dabei.