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KI analysiert KI in Berlin

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  • Veröffentlichungsdatum 11.09.2019
Dr. Christian Hammel

LinkedIn Deutschland hat der Region Wissen zum Thema Künstliche Intelligenz aus seinem Datenschatz zur Verfügung gestellt. Belastbare Daten zu KI in Berlin-Brandenburg wurden dabei mittels KI ermittelt.

 

Der Report bringt interessante Fakten zutage. Unter anderem kann LinkedIn zeigen, dass Berlin-Brandenburg bezogen auf die hier tätigen KI-Fachkräfte ein echter Hotspot ist. 8.000 Fachkräfte, die in der Region identifiziert wurden, sind rund 2.000 mehr als wir selbst noch vor zwei Jahren identifizieren konnten. Das von uns prognostizierte Wachstum scheint also einzutreten.

Für mich über die Zahlen hinaus mindestens genauso spannend ist der Einsatz von KI durch die Autor*innen selbst. Wer KI immer noch reflexhaft mit dystopischen Weltherrschaftsszenarien assoziiert, findet in den methodischen Hinweisen ein gutes Beispiel dafür, wie KI, die es wirklich gibt, ein konkretes Problem löst: Wie identifiziert man KI-Fachkräfte („AI-practitioner“) in einem Stapel von Abertausenden von Lebensläufen? Händisch durchsehen? Wohl kaum! Mit einer Stichwortliste? Schwierig, denn ein Deskriptor wie „Cloud-AI“ kann eine Person, die so etwas nutzt, nicht von einem Journalisten unterscheiden, der einen Artikel darüber als Referenz nennt. Also viel Nacharbeit! LinkedIn hat diese Frage zeitgemäß mit KI gelöst, konkret mit maschinellem Lernen. Das ist ebenfalls kein geringer Aufwand und erfordert dazu erhebliches Know-how. Die Ergebnisse überzeugen allerdings. Problem gelöst.

Ich danke für die interessanten Zahlen und dass ich bei der Planung des KI-Teils und der Verifizierung der Ergebnisse mitwirken durfte.

 

KI in Berlin und Brandenburg

Studie zu Künstlicher Intelligenz in der Hauptstadtregion