Smart City Berlin

 

 

Berlin will zur führenden Smart City in Europa werden. Und wie der jetzt erschienene TSB-Report „Smart City Berlin“ zeigt, hat die Hauptstadt schon heute mehr „Smartes“ zu bieten als vergleichbare Städte und liefert Antworten auf viele Herausforderungen der Zukunft, sei es in den Bereichen Energie- und Umwelttechnologie, Verkehr und Mobilität oder Information und Kommunikation. Eine Vielzahl an Netzwerken und Aktivitäten, darunter mehr als 40 Projekte und über 300 Protagonisten, beschäftigen sich mit smarten Lösungen für die Stadt. Dabei kann die Stadt auf vielen vorhandenen wegweisenden Projekten und Strukturen aufbauen. Diese ermöglichen bereits heute eine starke Profilierung der Stadt als Standort für Hochtechnologie. Der Ausbau der Berliner Zukunftsorte und ihrer smarten Infrastruktur schafft Perspektiven für innovative Produkte und Dienstleistungen, erhöht den Lebensstandard der Berlinerinnen und Berliner und trägt zum Klimaschutz bei.

Die ressortübergreifende Zielsetzung beim Thema „Smart City“ und erste Maßnahmen erläuterten heute die Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung, Cornelia Yzer, und der Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, Michael Müller, bei der Präsentation des TSB-Reports „Smart City Berlin“ durch den Vorstandsvorsitzenden der Technologiestiftung Berlin, Nicolas Zimmer.

Cornelia Yzer, Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung: „Berlin bietet bereits heute eine Vielzahl an Referenzprojekten und -orten, die smarte Lösungen zur Anwendung bringen und erlebbar machen: Die Palette reicht von Elektromobilität über nachhaltige Versorgungssysteme bis hin zu Industrie-4.0-Lösungen. Die Hauptstadt ist Praxislabor und bietet beste Voraussetzungen für die intelligente Vernetzung und Integration moderner Technologien, die aus innovativen Projekten innovative und wettbewerbsfähige Lösungen werden lassen. Die "Smart City" wird ein wichtiger Faktor für die zukünftige wirtschaftliche Dynamik am Technologiestandort Berlin sein.“

Michael Müller, Senator für Stadtentwicklung und Umwelt: „2030 ist Berlin die Smart City in Europa und der Welt. Das ist unser Ziel und wir können dafür bereits auf ein breites Spektrum an smarter Vernetzung, Technologie und Innovation zurückgreifen. Metropolen wie Berlin müssen in Zukunft auf den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen und Energie, auf schlaue und vernetzen Mobilität und auf kluge Strategien für Stadtentwicklung insgesamt setzen. Die Berliner Smart City Strategie ist dabei kein Mittel zum Zweck, sondern Teil unseres Leitbilds für die Zukunft der Stadt, dem Stadtentwicklungskonzept Berlin 2030. Berlin ist 2030 eine smarte, lebenswerte und solidarische Stadt, in der Menschen aus der ganzen Welt Arbeit, aber auch Heimat finden.

Nicolas Zimmer, Vorstandsvorsitzender der Technologiestiftung Berlin: „Der Report Smart City Berlin zeigt: Mit über 300 Akteuren und 40 Projekten ist Berlin schon heute sehr smart und kann sich auf dieser Grundlage exzellent weiterentwickeln. Technologische Ansätze wie Smart Grids, bei deren weiteren Entwicklung die Stadt eine führende Rolle spielen kann, zeigen die faszinierenden Möglichkeiten, die moderne Technologien bieten, um wichtige Zukunftsfragen zu lösen und wirtschaftliche Entwicklung für die Stadt zu erreichen.“

Der Report „Smart City Berlin“ sieht vor allem den Bereich der intelligenten Netze, der Smart Grids, als eines der besonders perspektivreichen Themen in Bezug auf die „Smart City“, an deren Entwicklung Berlin gezielt weiter arbeiten sollte. Außerdem formuliert der Report Handlungsempfehlungen für ein gemeinsames Gesamtkonzept, um mehr Sichtbarkeit für Smartness in Berlin zu erreichen. Mit der aktuellen Erarbeitung eines ganzheitlichen strategischen Ansatzes für die Smart City Berlin unterstützt der Senat diese Handlungsempfehlung des Reports bereits. Ziel ist es, gemeinsam mit Unternehmen und der Wissenschaft die Berliner Smart City-Stärken innerhalb der Innovationsfelder Energie- und Umwelt, IKT, Verkehr und Gesundheit mittels smarter, sicherer IKT auszubauen.