Digitales Gold

Open Data bringt nachweislich volkswirtschaftlichen Nutzen

Berlin hat in den letzten Jahren konsequent Daten von öffentlichem Interesse frei zugänglich gemacht und eine Weiterverwertung ermöglicht. Daraus kann die Stadt über die nächsten Jahren einen Nutzen von über 30 Millionen Euro ziehen. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Digitales Gold. Nutzen und Wertschöpfung durch Open Data für Berlin“, die der Vorstandsvorsitzende der Technologiestiftung Berlin, Nicolas Zimmer heute vorstellte. Jetzt sind Startups und Unternehmen aufgerufen, den digitalen Schatz zu heben.


Nicolas Zimmer, Vorstandsvorsitzender der Technologiestiftung Berlin: „Die Studie sollte uns alle motivieren, das Thema Open Data in und für Berlin weiter zu entwi-ckeln und die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Potenziale zu nutzen, die hinter den Daten stecken. Dafür müssen die Daten noch schneller und leichter zugänglich werden und eine gewisse Qualität erreichen.“

Daten, die die Verwaltung beispielsweise zu Klima oder Verkehrsgeschehen erhebt, gehören allen Bürgern. Aus ihnen können innovative und kreative Startups und Un-ternehmen Produkte und Dienstleistungen entwickeln, für die andere zahlen. Dies bringt Umsatz, Gewinn und Arbeitsplätze und führt zu Steuereinnahmen. Außerdem sparen die Kunden der neuen Produkte Wege und Zeit und auch dies ist wieder von Nutzen.
Berlin hat sich bereits vor einigen Jahren zu Open Data bekannt und ein entsprechendes  Datenportal eingerichtet. Es nahm am 14. September 2011 den Pilotbetrieb auf und befindet sich seit dem 13. Juni 2013 im Regelbetrieb. Aufgrund der relativ kurzen Zeitspanne, in der das Open Data-Portal im Betrieb ist, ist Berlin derzeit noch in der Einführungsphase. Ein Markt mit funktionierendem Angebot und einer verlässlichen Nachfrage für die entstehenden Produkte und Dienstleistungen entwickelt sich über die Einführungs- und Wachstumsphase bis zu Pay-off-phase.

Bei der Vorstellung der Studie zeigte der Datenjournalist Michael Hörz an verschiedenen Beispielen, wie man mit öffentlich zugänglichen Daten interessante neue Informationen und Dienstleistungen entwickeln kann.


Frauke Nippel
Frauke Nippel
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