Urbane Produktion auch in Brüssel ein Top Thema

Gestern lud Patricia Foscolo von der Brüsseler Wirtschaftsförderung zum Runden Tisch ein. Rund 70 interessierte Zuhörer hatten sich eingefunden, um mehr über die  Zukunft der Produktion in der Stadt zu erfahren.  Die Technologiestiftung  präsentierte ihren neuen Report und Brüssel folgte gespannt den Erkenntnissen, welche Potenziale Berlin für die Stadtentwicklung und Industrie 4.0 hat.  „Brüssel und Industrie, eine gemeinsame Zukunft?“, diese Frage beschäftigt die Brüsseler Stakeholder. Einige Antworten finden sich in den Handlungsempfehlungen, die sowohl für Berlin als auch für Brüssel wertvoll sind.

Die wachsende Stadt und die damit verbundene Bedrohung von Gewerbe- und Industrieflächen sind gemeinsame Themen, das wurde auch in der anschließenden Diskussion deutlich. Jedoch hat Brüssel weniger zu entwickelnde Flächen, die noch zu Verfügung stehen. Hier hat Berlin einen deutlichen Vorteil, natürlich auch wegen der  topographischen Lage und der (zusammen-) gewachsenen Konversionsflächen. Als größte Herausforderung wurden das wachsende Verkehrsaufkommen und im Speziellen die Logistik- und Lieferverkehre gesehen. Hier hat Brüssel noch weitaus größere Probleme als Berlin zu bewältigen.

Zusammenfassend ist die Produktion in der Stadt hier wie da ein vibrierendes Thema, welches die Städte der Zukunft für eine nachhaltige Entwicklung mehr und mehr beschäftigen wird.