Positive Aufgabenstellung

Seit dem 15. August haben wir eine Neue im Team: Carolin Clausnitzer. Sie wird Dieter Müller unterstützen, der für Projekte der digitalen Bildung in der Stiftung zuständig ist. Was sie zur Technologiestiftung geführt hat und was sie sich für die Arbeit vorgenommen hat, erzählt sie im Interview.             

Du wirst bei uns im Bereich "Empowerment/Capacity Building" arbeiten und Projekte wie die Hacking Box voranbringen. Was hast Du eigentlich vorher gemacht?


Ich komme aus dem Museumsbereich und habe unter anderem beim Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) in Karlsruhe die Online-Ausstellungsplattform ArtOnYourScreen (AOYS) gemanagt und entsprechende Vermittlungsformate (on-/offline) entwickelt. Dabei ging es darum, Menschen digitale Kunst näherzubringen und sie einzuladen, selbst aktiv zu werden. Im weiteren Sinne also, ihre Umgebung mitzugestalten und Einfluss zu nehmen auf die Zukunft. Die Technologiestiftung setzt sich für eine Gesellschaft ein, die Daten teilt und daraus technologische Möglichkeiten entwickelt, um die Gesellschaft zu voranzubringen. Als ich die Stellenausschreibung gelesen habe, habe ich sofort den Anknüpfungspunkt gesehen.

Digitale Tools haben schon in Karlsruhe eine große Rolle für meine Arbeit gespielt. Jetzt gehe ich noch einen Schritt weiter und engagiere mich für digitale Bildung - dafür, dass die Menschen die Kernkompetenzen erwerben, die sie brauchen, um die Chancen und Möglichkeiten zu ergreifen, die die Digitalisierung ihnen bietet. Darauf freue ich mich sehr.

Was hast Du Dir für die Arbeit vorgenommen?

Meine Arbeit wird sich darum drehen, Leute anzuregen, Zukunft zu gestalten und Dinge besser zu machen. Schon die Aufgabenstellung ist positiv, das ist toll.

Ganz persönlich habe ich mir vor allem vorgenommen, wieder mehr Hand anzulegen und Sachen selber zu machen. Das ist nach dem Medienkunststudium manchmal ein bisschen zu kurz gekommen. Ich freue mich darauf, zu experimentieren, auch mal zu improvisieren und natürlich zu coden. Den Anfang will ich beim Energyhack machen. Für einen nachhaltigen Umgang mit Energie zu hacken, ist eine schöne Aufgabe, mit der ich mich gut identifizieren kann. Hoffentlich bleibt mir neben den konzeptionellen und organisatorischen Aufgaben immer ausreichend Zeit dafür.

Wie waren die ersten Tage für Dich?

Die Kolleginnen und Kollegen haben mich mit offenen Armen empfangen. Das war sehr schön.

Ich bin noch dabei, die Eindrücke zu verarbeiten und zu schauen, wie ich mich mit meinen Themen und Tools am besten ins Team integrieren kann. Ich sehe viele Berührungspunkte zu Themen wie Smart City und Open Data.

 

 


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