Mit Hacking Box auf der Maker Faire

In der Station Berlin fand vom 30.09.-02.10. die zweite Maker Faire Berlin statt - und die Technologiestiftung hatte mit der Hacking Box und dem Code Week Award zwei Projekte am Start, die digitale Kreativität in die Bildung bringen.

Vorab: Das Interesse der Besucher haben wir getroffen - unser Stand war an allen drei Öffnungstagen umlagert. Am Samstag und Sonntag konnten am Hacking Box-Workshoptisch auf Basis des Makey Makey-Microcontrollers Werkzeuge für Minecraft gebastelt und erprobt werden. Die Popularität von Minecraft sorgte dafür, dass mehr als 120 Kids das Spiel nicht nur konsumierten, sondern sich auch kreativ mit der Technik hinter den Eingabegeräten auseinandergesetzt haben. Denn die selbst aus Pappe und Draht gefertigten und grob pixeligen „Spitzhacken“ haben perfekt funktioniert und die Tastatur im Spiel teilweise ersetzt.

Aber auch die Gewinnerprojekte des Code Week Awards haben gezeigt, das mit digitaler Technik mehr möglich ist als gaming: Das Sense Box-Team der Uni Münster gab einen Workshop zur Erfassung von Umweltdaten mit dem Arduino in der Box, die jungen Tüftler boten einen Lehrerworkshop und eine Grundschule präsentierte ihr Tetratetris aus Milchkartons, LEDs und einem Raspberry Pi. Schließlich präsentierte sich das Game Science Center mit selbst entwickelten Games. All diese Beispiele zeigen, dass Digitalisierung große Freiräume zur Entwicklung eigener Kreativität bietet und dass das Lernen nebenbei passiert, wenn der Spaß dabei nicht zu kurz kommt.


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