Lösungen für smarte Cities

Letzte Woche auf der Bautec Messe.

Die Architektenkammer Berlin hat im Forum Bau Praxis Altbau zur Veranstaltung "Quartiere der Zukunft - Smart Materials for Smarter Cities" eingeladen. Die Technologiestiftung war mit einem Beitrag zu den Smart City Plänen Berlins dabei.

Nachdem Wien als Smart City vorgestellt und zwei Praxisbeispiele zum Holzbau der Zukunft gezeigt worden waren, wurde im Vortrag über Berlin deutlich: Auch hier gibt es viele smarte Entwicklungen. Neben den strategischen und konzeptionellen Stadtprogrammen ist  viel Konkretes im Angebot. Bei einem Einblick in die Aktivitäten rund um das Thema "Assistenztechnologien für ein langes und selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden" erfuhren die Hörer etwas über das Projekt der Wohnungsbaugesellschaft Gesobau zur Pflege im Quartier. Auch das innovative Assistenzsystem der Firma Casenio und die Musterwohnung Ermündigung wurden vorgestellt. Näheres dazu ist in unserem Smart Home Report nachzulesen.

Das besondere Interesse des gut besuchten Auditoriums galt der Bürgerbeteiligung an Smart City Projekten in Berlin. Die Bürger dieser Stadt mitzunehmen auf die Reise in eine Zukunft, ihnen den Raum für Mitsprache zu geben und den Nutzen einer intelligent vernetzten Stadt näher zubringen, werden dabei zentrale Aufgaben sein. Viele Akteure haben sich bereits in unterschiedlichsten Netzwerken und Initiativen zusammen geschlossen. Stellvertretend für diese Berliner Projekte und Initiativen seien hier das Kiezbündnis Klausenerplatz , die Wheelmap App, die barrierefreie Orte zeigt, und die Open Knowlege Foundation genannt mit ihren Aktivitäten zur interaktiven Stadtplanung. Eine überaus engagierte Bürgerschaft hat Berlin bereits, das zeigte  sich auch deutlich in der aufgeschlossenen Diskussionsbereitschaft des Publikums.