Hack your City – Intelligente Lösungen für die Stadt

Am Wochenende fand bei Infarm in Kreuzberg ein Hackday statt, um Lösungen für das Berlin der Zukunft zu finden. Aufgerufen hatten Wissenschaft im Dialog, die das Wissenschaftsjahr 2015 unter dem Titel ‚Zukunftsstadt‘ organisieren, und die Open Knowledge Foundation.

Auch die Technologiestiftung Berlin arbeitet am Thema Zukunft für die Stadt – und hatte für den Event ihre Hacking-Boxen zur Verfügung gestellt, um die Tüftler mit Raspberry Pis , Arduino Boards und anderen bei der Umsetzung ihrer Ideen zu unterstützen.

Von allen Projekten wurden von einer Jury aus Vertretern von WiD, der OKF und der Technologiestiftung drei als besonders umsetzungsnah, stadtbezogen und originell ausgewählt:

„Make a Wish“ sammelt Wünsche der Bewohner Lichtenbergs zur Umgestaltung des Bezirks ein und gibt diese auch gleich an das Bezirksamt zur Umsetzung im sogenannten Bürgerhaushalt weiter.

„Move and Smell“ verwendet einen IR-Sensor zur dezentralen Messung der Feinstaubbelastung, ein Arduino Board zur Verarbeitung der Daten und ein Smartphone, um diese in eine Karte hochzuladen. Radfahrer und Fußgänger können so hochbelastete Zonen vermeiden und die Umweltbehörden erhalten hochaktuelle Daten über die Belastung in der Stadt.

Auch im Projekt „Mach dein Rad schlauer“ werden die Radfahrer als Quelle von Umweltdaten genutzt: Sensoren zeichnen Beschleunigung, Lärm und Licht auf und helfen so, den Zustand von Radwegen und Fahrbahnen zu ermitteln, Diebstähle zu verhindern und besonders laute Strecken zu meiden, denn auch diese Daten können in Onlinekarten oder Navi-Apps einfließen.

Alle sind aufgefordert, ihre Projekte weiterzuentwickeln und beim Senat vorzustellen – echte Citizen Science eben! Und die Technologiestiftung freut sich, mit der Hacking Box dabei Unterstützung geben zu können.

http://www.hackyourcity.de/about/