Berlin positioniert sich als IoT-Hub

Wir arbeiten zurzeit an einer Studie zum IoT-Standort Berlin. Bei einer Veranstaltung von Berlin Partner hatten wir am 27. März die Gelegenheit, einen Einblick in die Arbeit zu geben und erste Ergebnisse vorzustellen.

Wie kaum ein anderes Thema erfährt das „Internet der Dinge“ aktuell Beachtung in Wirtschaft und Politik. Im Internet der Dinge (IoT) sollen alltägliche Gegenstände wie Waschmaschinen, Türschlösser, Heimtrainer wie auch Fabriken, Autos und ganze Städte zunehmend miteinander vernetzt werden. Einer Studie des Marktforschungsunternehmens Gartner zufolge werden im Jahr 2020 über 20 Mrd. Gegenstände im Internet der Dinge vernetzt sein. Allerdings ist relativ wenig darüber bekannt, inwieweit Unternehmen bereits heute IoT-Technologien verwenden. Wie weit verbreitet sind IoT-Technologien in der Berliner Wirtschaft? Lassen sich in Deutschland Zentren der IoT-Branche erkennen? Welche technologischen Schwerpunkte bestehen bei IoT-Unternehmen?


In der Studie „IoT in Berlin“ gehen wir diesen Fragen nach. Ein aus unserer Sicht wichtiges Ergebnis betrifft dabei Berlins Rolle als führender deutscher Hub der IoT-Startup-Szene. Die mit Abstand meisten IoT-Startups wurden in den vergangenen Jahren in der Hauptstadt gegründet. Die Gründungsaktivität wird auch durch eine Vielzahl von Corporates, Risikokapitalgeber, Inkubatoren und Acceleratoren unterstützt. Zu den Schwerpunkten der Berliner IoT-„Branche“ zählen die Bereiche Mobilität und Produktion wie auch IoT-Geräte, Plattformen und IoT-Diensten. Wie schon die Berliner Innovationserhebung 2016 gezeigt hat, wird aber auch deutlich, dass IoT-Technologien und Dienste noch nicht weit verbreitet sind und das Potenzial von IoT-basierten Geschäftsmodellen erst in Ansätzen erschlossen wird.


Die Studie „IoT in Berlin“ erscheint im zweiten Quartal 2017. Vorbestellungen