15. LoRaWAN und TTN-Berlin-Treffen

Wie immer nur eine Kurzmeldung:

Ein ausführlicher Bericht vom Treffen findet sich im Blog der TTN-Community. Es wurden Usecases zur Smart Agriculture (konkret bei der Herstellung von Rollrasen), zur Waldbrandfrüherkennung, zum Tracking von Tieren (konkret von Geißen zum Zwecke des Herdenmanagements und des Wolfsmanagements) und Wasserständen im Hochgebirge und zur Füllstandsüberwachung von Mülleimern vorgestellt. Erfreulich war auch, zu hören, dass die Berliner Community trotz Corona weiter auf rund 180 Mitglieder mit knapp 200 Gateways gewachsen ist.

Bei den Usecases stand das Thema Umwelt, konkret die Erfassung von Umweltdaten, ein weiteres Mal im Mittelpunkt eines Treffens. Zufall? Eher nicht, denn LoRaWAN kann seine Stärken (hohe Reichweite bei bescheidenem Energieverbrauch) vor allem outdoor ausspielen. Umweltdaten – ob sie nun im Smart City-Kontext, im Naturschutz-Kontext oder in landwirtschaftlichem Kontext benötigt werden – zeichnen sich oft dadurch aus, dass kein riesiges Datenvolumen anfällt, sondern einzelne Messwerte, die darüber hinaus üblicherweise auch nicht in quasi-Echtzeit, sondern ein paar Mal pro Tag benötigt werden. Ideale Voraussetzung für ein Shared Medium wie Funk. Da scheinen ein Anwendungsgebiet und eine Technologie zueinander zu finden.

Last not least: Auch wenn es im Community-Treffen nicht groß thematisiert wurde, ist die Umstellung des Netzwerk-Stacks von V2 auf V3 im Gange. V2 ist bereits readonly und wird zum 1.12. abgeschaltet. Wer Devices und Gateways noch nicht umgestellt hat, sollte also damit beginnen, die einschlägigen Anleitungen zu lesen.