13. LoRaWAN und TTN – Treffen, zum zweitenmal online

Am Freitag, den 13.11. fand online das 13. LoRaWAN- und TTN-Treffen statt, gehosted von uns.

Details zu den Beiträge der 6 Referent*innen hat wie immer der Blog der TTN-Community bereits berichtet. Deshalb an dieser Stelle nur eine Übersicht und ein Fazit.

Wir danken den 6 Referent*nnen und 32 Teilnehmer*innen für ihre Beiträge, die das Treffen interessant gemacht haben:

  • Gerhard Peter, TTN Berlin, mit Zahlen zum  Stand der Berliner Community,
  • Vanessa Grühser, IHK Berlin, mit Informationen zur IHK Berlin und ihren Aktivitäten zur Digitalisierung und zum Internet of Things
  • Robin Sandfort, selbständiger Wildbiologe, Wien, über das Tracking von Wildschweinen und Rehen im Donaugebiet zwischen Wien und Bratislava mittels LoRaWAN-Besenderung,
  • Ulrich Schuster, Clair Berlin, über die Entwicklung einer Datenplattform für vernetzte Sensoren zur Luftqualität in öffentlichen Innenräumen,
  • Hülya Armutcu, Berliner Tafel, über die Überwachung von Lebensmittel-Kühlketten in Lagern und Fahrzeugen der Tafel mittels LoRaWAN, und
  • Sara Reichert, Technologiestiftung Berlin, über TTN auf dem Tempelhofer Feld und mit dem Angebot, „Sensor-Poller“ des CityLab und der Fliegerwerkstatt mit zu nutzen.


Mein Fazit:

  1. Wer bisher noch kein Bauchgefühl hatte, was man mit schmalbandigen LPWANs anfangen kann, dürfte es nach dem Treffen wohl haben. Wer nicht kommen konnte, findet Details im TTN-Berlin-Blog.
  2. Die Beispiele aus der Wildtierforschung und der Lebensmittelüberwachung zeigen: LoRaWAN-Anwendungen im Regelbetrieb gibt es inzwischen nicht mehr nur in Großunternehmen oder mit Städten und Gemeinden als Auftraggeber einzelner Smart City–Lösungen, sondern auch im non-Profit-Sektor und der Wissenschaft. Dass LoRaWAN auch für Anwender zugänglich geworden ist, deren Kerngebiet nicht die Technik ist und die mit schmaleren Budgets auskommen müssen, wird erkennbar davon gefördert, dass es inzwischen mehr spezialisierte Dienstleister und mehr Komponentenlieferanten gibt. Anwender müssen heute nicht mehr alle Bestandteile einer Lösung, vom Sensor über das Netzwerk bis zur Visualisierungssoftware, selbst entwickeln. Gut so! Und dass trotzdem noch jede Menge Raum für Neuentwicklungen ist, zeigen die Beispiele von Clair und vom Tempelhofer Feld ja deutlich genug.