Neuigkeiten

07.06.2016

Technologiestiftung stockt ihren Anteil am Kompetenzzentrum Wasser auf

Die Technologiestiftung Berlin übernimmt zuvor von Veolia gehaltene Anteile an dem anwendungsorientierten Wasserforschungsinstitut und weitet damit ihr Engagement für Smart City-Themen aus.


Beitrag teilen

Nicolas Zimmer, Vorstandsvorsitzender der Technologiestiftung Berlin: "Mit Projekten beispielsweise zur Energiegewinnung oder zur Rückgewinnung von Nährstoffen aus Abwasser zeigt das Kompetenzzentrum Wasser, wie man nachhaltig und effizient, also smart, mit der Ressource Wasser umgeht und Kreisläufe optimiert. Für Berlin, das führende Smart City in Europa werden will, können solche Pilotprojekte und das Know how, das dahinter steckt, wichtige Impulse geben. Die Technologiestiftung stockt ihre Gesellschafteranteile deshalb von knapp 25 auf 50 Prozent auf."   Die Veränderung in der Gesellschafterstruktur des Kompetenzzentrums Wasser ist ein weiterer Schritt zur nach dem Volksentscheid eingeleiteten Rekommunalisierung der Berliner Wasserbetriebe (BWB). Im Rahmen dieses Prozesses hatte das Land Berlin die Anteile von RWE und Veolia an der gemeinsamen Berlinwasser Beteiligungs GmbH mit Wirkung zum 1. Januar 2012, beziehungsweise 1. Januar 2013 zurückgekauft. Um die Vertragsverhandlungen zum Anteilsrückkauf nicht zu überfrachten, wurde mit Veolia vereinbart, dass die Beteiligung an der gemeinsam mit den Berliner Wasserbetrieben, der Berlinwasser Holding (BWH) und der Technologiestiftung betriebenen Kompetenzzentrum Wasser Berlin gGmbH (KWB) zunächst unberührt und einer späteren Vereinbarung vorbehalten bleiben soll. Das Land Berlin hat sich nun mit Veolia auf eine Vergleichsvereinbarung verständigt, der zufolge Veolia rund 12,4 Mio. € zweckgebunden an das Land Berlin zahlen wird, das damit die renommierte, gemeinnützige Institution der anwendungsorientierten Wasserforschung bei der Erreichung ihrer satzungsgemäßen Zwecke unterstützen wird. Über zehn Jahre wurden dort wichtige Forschungsprojekte in der Wasserwirtschaft erfolgreich durchgeführt und national und international über 50 Mio. € Fördermittel nach Berlin eingeworben. Die von Veolia gehaltenen Anteile am KWB werden durch die übrigen Gesellschafter BWB, BWH und TSB übernommen. Der Senat beschloss am 31. Mai auf Vorlage der Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung, Cornelia Yzer, die Vergleichsvereinbarung und den Kauf- und Abtretungsvertrags dem Abgeordnetenhaus zuzuleiten. Die Zustimmung des Abgeordnetenhauses ist erforderlich, um die Verträge wirksam werden zu lassen.        


Beitrag teilen

Ansprechpartner

Edith Roßbach
Edith Roßbach
Finanzen und Administration, Leitung Kompetenzzentrum Wasser Berlin gGmbH (KWB), Geschäftsführung
E-Mail schreiben +49 30 209 69 99 20