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14.07.2014

Promotionspreis vergeben

Promotionspreis der Berliner Wissenschaftlichen Gesellschaft verliehen.


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Den Promotionspreis der Berliner Wissenschaftlichen Gesellschaft, den die Technologiestiftung stiftet, erhalten in diesem Jahr Gunnar Schwarz für seine Arbeit zur qualitativen Beurteilung von Proteinen und Peptiden im biomedizinischen Bereich sowie Georgi Danilov Atanasov der sich in seiner Doktorarbeit mit der Frage beschäftigt hat, wie Entzündungen du Durchblutungsstörungen nach Darmtransplantationen durch den Einsatz neuer Wirkstoffe verhindert oder gemildert werden können.

Insgesamt waren 15 Arbeiten eingereicht worden, von denen vier in die nähere Auswahl kamen. Die Jury begründete die Entscheidung, zwei Bewerber auszuzeichnen, damit, dass beide Arbeiten herausragend sind, thematisch aber zu weit auseinander liegen, um sich vergleichen zu lassen.

Nicolas Zimmer, Vorstandsvorsitzender der Technologiestiftung: "Die Technologiestiftung unterstützt den Promotionspreis der Berliner Wissenschaftlichen Gesellschaft, weil er besonders anwendungsorientiert Forschung auszeichnet. Die Arbeiten der diesjährigen Preisträger haben das Potenzial, den klinischen Alltag in Labor und Operationssaal zu verbessern. Ich freue mich, dass die Berliner Wissenschaft immer wieder solche Ergebnisse erbringt und gratuliere Gunnar Schwarz und Georgi Atanasov."

Gunnar Schwarz ist seit 2009 Wissenschaftliche Mitarbeiter am Institut für Chemie im Arbeitskreis Angewandte Analytik und Umweltchemie der Humboldt Universität Die Konsequenz mit der er sich einer der anspruchsvollsten Fragestellungen der analytischen Chemie widmete und eine selbst entwickelte Methodik der Metallmarkierung für ein größeres Anwendungsfeld erschloss überzeugte die Jury.

Für Georgi Danilov Atanasov, der an der Klinik für Allgemein, Viszeral- und Transplantationschirurgie auf dem Campus Virchow Klinikum der Charité - Universitätsmedizin promovierte, sprach neben der hohen wissenschaftlichen Qualität der Arbeit, dass sie dazu beitragen kann, den gegenwärtigen klinischen Standard weiterzuentwickeln. Beide Preisträger haben die Ergebnisse ihrer Arbeit bereits in renommierten Fachjournalen veröffentlicht.

Der Preis, für den alle Hochschullehrer und Direktoren von außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Berlin und Brandenburg vorschlagsberechtigt sind, wird für eine exzellente Dissertation auf dem Gebiet der Biologie, der Medizin und angrenzender ingenieur- und naturwissenschaftlichen Disziplinen vergeben, die besonders anwendungsorientiert ist. Voraussetzung für Bewerbungen ist die Bewertung "Mit Auszeichnung". Das Preisgeld beträgt 2.500 Euro.


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