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01.07.2016

Mit Minecraft Berlin bauen

Die Technologiestiftung Berlin und die con terra GmbH haben gemeinsam eine Minecraft-Karte von Berlins Mitte erstellt.


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Vom Reichstag im Westen bis zur Jannowitzbrücke im Osten, von der Charité im Norden bis zum Potsdamer Platz im Süden sind auf der Minecraft-Karte die Bestandsgebäude als graue Kuben zu sehen. Orientierungshilfe bieten prägnante Gebäude wie das Rote Rathaus und der Fernsehturm sowie der Spreeverlauf. Außerdem wurden Straßen, Gehwege, Bäume sowie die S-Bahn und U-Bahn Linien eingefügt. Umgesetzt wurden die Daten mit FME™Technologie. Die Karte bietet die üblichen Minecraft-Funktionalitäten. Man kann mit Baustoffen wie Sandstein oder Granit bestehende Häuser verändern und neue Gebäude bauen, Grünflächen gestalten oder Inneneinrichtungen ausgestalten.

Auf einem Server können Spielerinnen und Spieler von jedem beliebigen Standort aus gemeinsam mit anderen am Berliner Zentrum bauen. Es ist auch möglich, sich die Karte herunterzuladen und in Ruhe alleine zu spielen.

Die Karte und der Server wurden bei der Langen Nacht der Wissenschaften in Berlin vorgestellt. Die Resonanz überraschte die Macher und führte zu einem großen Ansturm auf den Stand. Auch im Internet war das Interesse groß. Innerhalb der ersten 24 Stunden wurde der Youtube-Teaser über 1.700 mal angeschaut, die Karte rund 90 mal runtergeladen. Auf dem Server können bis zu 35 Nutzer gleichzeitig spielen.

Die Technologiestiftung Berlin, die sich für eine Open Data-Strategie der öffentlichen Hand engagiert, hat das Projekt initiiert, um zu zeigen, welche Möglichkeiten sich durch offene Daten eröffnen.


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Ansprechpartner

Annette Kleffel
Annette Kleffel
Netzwerke & Kooperationen Leitung
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Michael Scherer
Michael Scherer
Netzwerke & Kooperationen Wissenschaftlicher Mitarbeiter
E-Mail schreiben +49 30 209 69 99 51
Benjamin Seibel
Dr. Benjamin Seibel
Ideation & Prototyping Lab Leitung
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