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28.01.2016

Kultur der Offenheit fördert Entwicklung Berlins

Technologiestiftung stellt 1. Berliner Open Data-Umfrage vor


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Die Berliner Verwaltung muss das Open Data-Portal der Stadt weiter ausbauen und aktuellere Daten zur Verfügung stellen. Auch die Bürgerinnen und Bürger sollten prüfen, ob sie nicht Daten mit anderen teilen wollen. Dies sind zwei von insgesamt zehn Empfehlungen, die die Technologiestiftung auf Grundlage einer Umfrage in der Open Data-Szene Berlins formuliert hat. Die Ergebnisse der Studie wurden heute vorgestellt.

Nicolas Zimmer, Vorstandsvorsitzender der Technologiestiftung Berlin: "Berlin braucht eine Open Data-Politik. Die öffentlichen Verwaltungen müssen die Daten, die sie bei den Bürgerinnen und Bürgern erheben, offenlegen und für eine weitere Nutzung freigeben. Auch Privatpersonen sollten überlegen, ob sie nicht Daten spenden können. Gerade das innovationsoffene Berlin sollte eine Kultur des Teilens entwickeln. Denn Offenheit zahlt sich aus: Die Technologiestiftung schätzt den volkswirtschaftlichen Nutzen einer Open Data-Politik auf jährlich mehr als 30 Millionen Euro."

Stromverbrauchskurven, Schadstoffwerte, Grundstücksgrenzen oder Daten zum Verkehrsgeschehen in der Stadt: Fast überall entstehen heute Daten, die für interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie junge Startup-Firmen interessant sein können, um sich ein Bild vom Geschehen zu machen und neue Geschäftsideen zu entwickeln.

Für die Publikation "Open Data in der Praxis" hat die Technologiestiftung im Herbst 2015 mögliche Open Data-Bereitsteller und Anwender zur Situation befragt. Dabei ging es um den Umgang mit Daten. Außerdem wurden nach Zukunftsplänen und Wünschen gefragt.


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Ansprechpartner

Benjamin Seibel
Dr. Benjamin Seibel
Ideation & Prototyping Lab Leitung
E-Mail schreiben +49 30 209 69 99 40