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02.05.2013

Außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Berlin

Senatorin Yzer: „Außeruniversitäre Forschung bringt Impulse und Wachstum für Berlin“


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Mit 18.000 Beschäftigten und jährlichen Budgets von insgesamt rund 1,8 Milliarden € sind die rund 70 außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Berlin ein Wirtschafts- und Beschäftigungsfaktor für die Stadt. Mit ihren Ausgaben schaffen sie darüber hinaus Produktion, Wertschöpfung und Beschäftigung in der Berliner Wirtschaft.

Effekte wie diese beschreibt die Studie "Außeruniversitäre Forschungseinrichtungen in Berlin. Tätigkeitsprofil und regionalwirtschaftliche Bedeutung" der TSB Technologiestiftung Berlin. Sie wurde heute von der Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung, Cornelia Yzer, gemeinsam mit dem Vorstand der TSB Technologiestiftung Berlin, Nicolas Zimmer, und dem Leiter der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Berlin, Prof. Dr. Hans Koch, der Öffentlichkeit vorstellt.

Cornelia Yzer, Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung: "Die rund 70 außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Berlin beschäftigen direkt und indirekt über 27.000 Menschen, das sind rund zwei Prozent aller Beschäftigten. Damit sind alleine die außeruniversitären Einrichtungen in ihrer Größe und Wirkung einer Industriebranche vergleichbar. Hinzu kommt, dass die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes durch die Forschung in der Stadt deutlich steigt. Gerade jetzt, wo die Industrie durch die Verschmelzung von Produktion und Internet vor revolutionären Veränderungen steht, haben wir mit der breit angelegten Forschung hier in der Stadt einen ganz entscheidenden Trumpf in der Hand.“

Nicolas Zimmer, Vorsitzender des Vorstands der Technologiestiftung Berlin: "Die TSB-Studie verdeutlicht die Dynamik, mit der sich Forschung und Entwicklung in Berlin entwickeln: Von 2001 bis 2010 ist die Wertschöpfung in diesem Bereich um rund 40 Prozent gestiegen. Berlin muss die Vernetzung zwischen Wirtschaft und Forschung fördern und sicherstellen, dass die Wachstumspotenziale, die die außeruniversitären Einrichtungen bieten, auch vor Ort genutzt werden."

Prof. Dr. Hans Koch, Leiter der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Berlin: "Die Physikalisch-Technische Bundesanstalt, 1887 auf Betreiben von Werner von Siemens als erste außeruniversitäre Forschungseinrichtung Deutschlands gegründet, trägt heute als Garant für global vergleichbare Präzisionsmessungen entscheidend zum Funktionieren der Weltwirtschaft bei, was beispielhaft vor Ort in Charlottenburg gezeigt werden kann.“

In der TSB-Studie geht es auch um die Wachstumsimpulse für die Regionalwirtschaft, die von der außeruniversitären Forschung ausgehen: Wissens- und Technologietransfer aus den Institutionen tragen zur Wettbewerbsfähigkeit forschungs- und entwicklungsintensiver Unternehmen bei. Die Institute stellen hoch qualifizierte Arbeitskräfte für den Wirtschaftsstandort zur Verfügung. Wissensintensive Unternehmensgründungen aus den Instituten sind mittlerweile typisch. Und nicht zuletzt prägen die Institute Berlins Image als exzellenter Forschungsstandort deutlich.

Angesichts der positiven Effekte für die Berliner Wirtschaft ist erfreulich, dass die außeruniversitären Forschungseinrichtungen in den vergangenen Jahren überdurchschnittlich gewachsen sind. So ist die Zahl der Beschäftigten an den außeruniversitären Forschungseinrichtungen seit 2001 um 23 Prozent gestiegen.


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