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03.02.2017

Viel mehr als Bitcoins: Neue Studie zu Blockchain-Technologien

Technologiestiftung Berlin stellt Studie zu Blockchain-Technologien und ihren Potenzialen vor


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Berlin ist die Blockchain-Hauptstadt Europas. Hier wird die Technologie weiterentwickelt, die den Finanzsektor radikal verändert und in viele weitere Bereiche drängt. Die neue Studie "Blockchains, Smart Contracts und das Dezentrale Web" der Technologiestiftung Berlin zeigt die Chancen des neuen Trends für Berlin auf. Die Studie wurde von Nicolas Zimmer, Vorstandsvorsitzender der Technologiestiftung, und Studienautorin Dr. Shermin Voshmgir, Gründerin und Geschäftsführerin des BlockchainHubs, beim Unternehmen SatoshiPay vorgestellt.

Blockchain-Technologien bieten alternative Sicherheitsstandards für Online-Transaktionen. Bekannt wurden sie 2009 mit der Einführung der Bitcoins. Seither ist deutlich, dass es möglich ist, Transaktionen direkt zwischen den Beteiligten sicher und ohne großen Aufwand online durchzuführen. In Berlin beschäftigen sich verschiedene Startups mit dem Thema, das zurzeit vor allem den Finanzbereich verändert. Diese Gründungen tragen dazu bei, dass Berlin als deutsche Hauptstadt für digitale Finanzdienstleistungen gilt. Mittlerweile arbeiten die Startups aber auch für andere Branchen, da die Blockchain fälschungssichere, nachvollziehbare Transaktionen gewährleistet und damit beispielsweise auch für Verwaltungen, die Gesundheitswirtschaft und nachvollziehbare Supply Chains interessant ist. Zudem stellen Blockchain-Technologien klassische Plattformen in Frage. Dies gilt insbesondere auf Märkten, die dezentral organisiert werden können, wie dies beispielsweise auf den Strommarkt nach der Energiewende zutriff.


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Ansprechpartner

Christian Hammel
Dr. Christian Hammel
Technologie und Stadt Leitung
E-Mail schreiben +49 30 46302 559